Berliner Silvesterkonzerte: Tschingderassabum!
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Klang-Artisten. Deutsches Symphonie-Orchester und Zirkus Roncalli spielten gemeinsam im Tempodrom.

© Kai Bienert

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Berliner Silvesterkonzerte: Tschingderassabum!

Taktstock und Trapez: eine Rundschau auf Berliner Silvesterkonzerte von Staatskapelle, DSO, RSB und Konzerthausorchester.

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Manch einer will in den letzten Stunden des alten Jahres noch ganz schnell etwas loswerden: Liebe, Geld, Vorsätze. Oder alten Wein. Der wurde beim Silvesterkonzert der Staatsoper ohne mit der Wimper zu zucken ins Glas verkauft, ein müde gewordener deutscher Weißer. Und so fühlte sich zunächst auch die Stimmung im Haus an, dabei wollte Daniel Barenboim dieses Mal alles ganz anders machen: Nicht Beethovens Neunte sollte ihre Götterfunken stieben lassen, sondern die Glut des Tangos im Schillertheater lodern. Die Musik seiner Geburtsstadt Buenos Aires, dieses herzzerreißende Amalgam aus geplatzten Einwandererträumen, spielt der Staatskapellen-Chef selbst leidenschaftlich gerne. Ein besseres Argument für die Programmwahl gibt es eigentlich nicht. Das findet Barenboim sichtbar auch und zeigt sich leicht pikiert, als das Publikum nicht aus dem Stand Feuer fängt.

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