Jugendroman über Gamer: Und plötzlich kann man fliegen
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Ruinen wie diese in Detroit faszinieren den Helden in Groschupfs Roman "Lost Girl".

© REUTERS/Eric Thayer

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Jugendroman über Gamer: Und plötzlich kann man fliegen

Johannes Groschupf erzählt in „Lost Girl“ die faszinierende Geschichte einer Gamergruppe, die in einer Kinderheimruine in Brandenburg ein Spiel testet

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Jan hat es erwischt, unsterblich hat sich der Sechzehnjährige bei seinem Auslandshalbjahr in Detroit in Mia verliebt, mit der er ein Hobby teilt: lost places. Und an Ruinen und verfallenen Häusern herrscht in Detroit kein Mangel. Mit Mia zieht er durch die Häuser, sie machen keine großen Worte, fotografieren und finden zueinander. Doch das halbe Jahr ist schnell vorbei, und Jan muss die zehnte Klasse in Berlin wiederholen. Zwischen ihm und Mia liegt der Atlantik, und Skype ist auch nicht wirklich eine Lösung. „Berlin ging mir auf die Nerven. Die Straßen waren laut und voll, die Autofahrer ruppig. Ich hatte hier nichts verloren. Ich wollte nur weg. Ich wollte zurück nach Detroit“, monologisiert Jan. Johannes Groschupf erzählt in „Lost Girl“, was Jan unternimmt, um Mia wiederzusehen. Er braucht 1000 Euro für die Sommerferien, um noch einmal in die nordamerikanische Stadt zu reisen.

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