Neonazi-Film "Kriegerin": Wege aus der Wut
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Fremde Nähe. Marisa (Alina Levshin) und ihre Mutter (Rosa Enskat).

© Ascot Elite

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Neonazi-Film "Kriegerin": Wege aus der Wut

Genau recherchiert und gut erfunden: David Wnendts Spielfilm "Kriegerin" ist ein Thriller aus der ostdeutschen Neonazi-Subkultur - mit einer famosen Hauptdarstellerin: Alina Levshin.

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Deutschland, tief im Osten. Trostlose Provinz, in der bröckelnde Plattenbauten an Windparks grenzen. Wer noch Träume hatte, ist längst weg, geblieben sind die Alten und die Verlierer. Rechtsradikalismus ist hier zum Mainstream geworden, Gewalt gehört zum Alltag. „Kriegerin“ beginnt mit einem Schockmoment. Eine Gruppe von Skinheads bewegt sich grölend und dosenbiertrinkend durch einen Regionalzug. Sie stürzen sich, dicht beobachtet von der wackelnden Handkamera, auf einen ausländisch aussehenden Jugendlichen, prügeln auf ihn ein, am Ende reißt ein Mädchen den Arm hoch zum Hitlergruß.

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