„Himmelerde“ an der Staatsoper: Wenn die Seele einen Kater verspürt
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Die Maskenspieler der Theatertruppe Familie Flöz verkleidet als Trauergäste.

© Bernd Uhlig

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„Himmelerde“ an der Staatsoper: Wenn die Seele einen Kater verspürt

Kleines Format im großen Haus: Die Liederoper „Himmelerde“ von Familie Flöz und der Musikbanda Franui an der Staatsoper.

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Irgendetwas stimmt hier nicht. Wenn die Saaltüren vor Vorstellungsbeginn geöffnet werden, ist die Bühne der Staatsoper noch gar nicht spielklar. Eine Putzkraft wuselt dort mit einem gewaltigen Staubsauger über die Bretter, auf die am Tag zuvor noch unaufhörlich Beat Furrers „Violetter Schnee“ fiel. Illusionen müssen auch wieder abgeräumt werden, die Bühnenbilder werden verstaut, die Requisiten wandern zurück ins Regal. Und doch bleibt etwas zurück, ein Gefühl, das man Sehnsucht nennen könnte – jedenfalls solange kein besserer Begriff vom Schnürboden herabsinken will.

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