
© Universal
Jake Buggs zweites Album: Wertkonservativer Rock ’n’ Roll
Als 18-Jähriger stürmte er die britischen Charts. Weil seine Song eine unschlagbare Aura von Naivität und Rebellion verströmten. Auch auf „Shangri La“ huldigt Jake Bugg jetzt wieder seinen Idolen Bob Dylan und Don McLean
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Das Studio, in dem Jake Bugg sein neues Album aufgenommen hat, ist ein lichtdurchfluteter, klösterlich anmutender Ort. Es liegt im kalifornischen Strandstädtchen Malibu und gehört Rick Rubin, dem derzeit berühmtesten Produzenten der Welt. Das Studio heißt „Shangri La“, und genauso hat Bugg auch seine Platte genannt. Shangri La, das ist das Paradies, ein magisches Refugium im Himalaja, wo die Menschen unsterblich sein sollen. Bei den Aufnahmen muss es entspannt zugegangen sein. Ein im Netz kursierendes Video zeigt, wie Rubin, ein langhaariger Schrat mit weißem Predigerbart, auf einer Matratze liegt, barfuß zu Buggs Musik mitwippt und am Ende des Takes zufrieden in ein Mikrofon spricht: „Vielen Dank, bitte der nächste Song.“
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true