Filmfestival Cannes: Wut ist ein männliches Attribut
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Der israelische Filmemacher Y (Avshalom Pollak) muss sich in Nadav Lapids „Ahed’s Knee“ erst mal abreagieren.

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Filmfestival Cannes: Wut ist ein männliches Attribut

Eine Tirade in der Wüste, eine obszöne Karikatur: Das politische Kino auf dem Festival tönt laut, ein junges Mädchen allerdings begehrt mit Teenagertrotz auf.

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Wut kann, in homöopathischen Dosen, ein erhebendes Gefühl sein. Unkontrolliert setzt sie hingegen katalytische Kräfte frei. Das Kino besitzt die besondere Qualität, Wut in Bewegung zu übersetzen. Das entfesselte Bild initiiert ein Momentum der Befreiung: Ein Mann schreit in der Wüste seine Frustration heraus, ein anderer macht seiner Wut mit einer obszönen Karikatur Luft, in der ein Mann mit einem Strauß kopuliert.

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