Norbert Lammert und die Pressefreiheit: Alle sind doof
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Immer streitbar - Norbert Lammert, Bundestagspräsident.

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Norbert Lammert und die Pressefreiheit: Alle sind doof

Norbert Lammert hat eine Rede über die Pressefreiheit gehalten. Er hätte es lassen sollen. Seinen Ruf als Unbequemer hat der Bundestagspräsident damit nicht gefestigt.

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Für einen, der das Tatsächliche vom Vermeintlichen so scharf zu trennen vermag, wie Norbert Lammert es von sich in seinen Reden behauptet, hat der Bundestagspräsident eine staunenswerte Analyse geliefert. Es ging um ein Großthema des Grundgesetzes, die Pressefreiheit. Lammert wollte seinem Ruf als Unbequemer gerecht werden und wendete das Thema gegen die, die ihn eingeladen hatten, die Zeitungsverleger. So klagte er über den Vorrang von Bildern gegenüber Texten, von Schlagzeilen gegenüber Analysen, von Personen gegenüber Sachverhalten. „Entertainisierung“ nennt er das. Klickzwänge und Quotendruck – „als Entschuldigung für Qualitätsmängel reicht es nicht“.

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