Die Banalität der Bösen: Der RAF-Prozess hat falsche Erwartungen geweckt
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Verena Becker, RAF-Unterstützerin muss vier Jahre ins Gefängnis.

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Die Banalität der Bösen: Der RAF-Prozess hat falsche Erwartungen geweckt

Der Prozess gegen Verena Becker hat viele Beobachter und Beteiligte enttäuscht - und das ist gut so. Denn der Vorsatz, mit einem Strafprozess Geschichte zu schreiben, ist unvernünftig und fehlgeleitet.

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Es ist zu Ende, die Revolution blieb aus. Ein halbes Jahrzehnt lang hat sich die deutsche Öffentlichkeit mit dem Mord an Siegfried Buback beschäftigt, ein Geschehen, das mehr als 30 Jahre zurückliegt und nun in den Prozess gegen Verena Becker mündete. Das Urteil, obgleich ein Schuldspruch, macht viele ratlos, es reiht sich ein in die Geschichte der ungesühnten oder nur halb gesühnten Taten der RAF. Wer Buback tötete, weiß man immer noch nicht.

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