Angriffe auf Botschaften: Der Westen sollte an die Bilder vom Tahrir-Platz erinnern
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Februar 2011: Proteste gegen den damaligen Präsidenten Hosni Mubarak auf dem Tahrir-Platz.

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Angriffe auf Botschaften: Der Westen sollte an die Bilder vom Tahrir-Platz erinnern

Die Überfälle auf die Botschaften sind bisher kein Beweis für feindliches Gebaren der Revolutionsregierungen. In Kairo und Sanaa ist es eher der Mob, der die Botschaften stürmt. Der Westen sollte weiter an der Seite der Revolutionsregierungen stehen.

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Es scheint, als hätte es den Arabischen Frühling nie gegeben. Die friedlichen Revolutionen in Tunesien und Ägypten hatten die Welt begeistert und das Image der Araber und Muslime fast über Nacht verwandelt. Diese jungen Demonstranten, diese Blogger, diese Familien, die für Würde und Freiheit demonstrierten, waren doch eigentlich wie wir. Und nun das: Bilder eines wilden, religiös aufgestachelten Mobs, der Botschaften der USA anzündet. Ist und bleibt der Araber eben doch irrational, dem Westen feindlich gesinnt und gewalttätig?

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