Kampf gegen Rechts: Die Abspaltung des Bösen
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Die Radikalen werden uns weiter gegenübertreten, in Springerstiefeln und Internetblogs, aber auch in Talkshows oder Sachbuchregalen

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Kampf gegen Rechts: Die Abspaltung des Bösen

Radikalität ist nicht bloß Randerscheinung, sondern Teil der Mitte, aus der sie erwächst. Deswegen darf das Engagement gegen rechts nicht als Exorzismus gehandhabt werden, der Besessenen einen Dämon auszutreiben soll.

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Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist alle Anstrengung und den Schweiß der Besten wert, dennoch muss man fragen, wohin er eigentlich führen soll. Allwöchentlich lassen neue Prozentzahlen aus Gesinnungsstudien uns Unverdächtige erschauern, während die braune Gefahr endgültig nach der bürgerlichen Mitte zu greifen scheint; wo das kollektiv schlechte Gewissen darob ein Plätzchen lässt, füllen die Politiker es mit kaum mehr steigerbaren Formeln: Nun sollen wir uns dafür einsetzen, „dass jede Art von Radikalisierung bekämpft und ausgeschlossen wird“, hat der Innenminister erbeten.

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