Koalitionsverhandlungen: Die Großsprecherei der SPD nervt
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Immer mehr: Manche Genossen reden daher, als hätte die SPD hundert Prozent.

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Koalitionsverhandlungen: Die Großsprecherei der SPD nervt

Die Union wird der SPD keine Trophäen überlassen. Und eine Partei wird beim Wähler nicht dadurch attraktiver, dass sie zu viel verlangt. Ein Kommentar.

Stephan-Andreas Casdorff
Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

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Immer wieder zusätzliche Forderungen, alles vorab – die SPD muss doch wissen, dass sie nicht die Hälfte davon in Koalitionsverhandlungen erreichen kann. Schon gar nicht, wenn alles als Bedingung daherkommt. Warum soll es für die Union gut sein, der SPD inhaltliche Trophäen zu geben, die ihre politische Führung offenkundig fürs politische Überleben braucht? Auch CDU und CSU haben Gremien, die noch überzeugt werden wollen. Stattdessen reden manche Genossen daher, als hätte die SPD hundert Prozent und nicht mickrige 20. Die werden aber durch Großsprechereien auch nicht mehr. Es nervt nur zunehmend.

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