Kommentar | Uferweg am Griebnitzsee: Es bleiben Wege zum Weg
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Uferweg am Griebnitzsee.

© Ottmar Winter

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Kommentar | Uferweg am Griebnitzsee: Es bleiben Wege zum Weg

Soll Potsdam den freien Uferweg am Griebnitzsee nach der erneuten juristischen Niederlage ad acta legen? Nein, meint PNN-Chefredakteurin Sabine Schicketanz. Doch jetzt braucht der Oberbürgermeister einen Plan B - und er sollte noch etwas anderes tun.

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Natürlich muss die Frage gestellt werden: Sollte Potsdam angesichts der erneuten juristischen Niederlage wirklich noch an einem öffentlichen Uferweg am Griebnitzsee festhalten? Tatsächlich stehen die Chancen der Stadt, einen Uferweg per Bebauungsplan und anschließenden Enteignungen zu erzwingen, denkbar schlecht. Denn kann es gelingen, einen B-Plan vorzulegen, der nicht an einem, auch nur dem kleinsten Punkt angreifbar ist? Wer Fehler sucht, der findet – genügend von den Anrainern beauftragte Anwälte stehen dafür bereit. Teuer ist das Ganze obendrein.
Ein Grund, die Pläne in Gänze über Bord zu werfen, ist das jedoch nicht. Abgesehen davon, dass dies politisch nicht nur falsch, sondern derzeit in Potsdam auch nicht mehrheitsfähig wäre.

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