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SPD: Mehr Schröder, weniger Nahles
Die SPD will wirtschaftspolitisch punkten. Doch mehr Kompetenz dort hieße auch mehr Schröder - und vor allem eine Agenda 2020. Unser Kolumnist Christoph Seils meint: So viel Mut haben die Genossen nicht.
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Mindestlohn, Rente mit 63, Doppelpass – in den ersten acht Monaten hat die SPD die Schlagzeilen der Großen Koalition bestimmt. Als Reformmotor der Großen Koalition verstehen sich die Sozialdemokraten, nur die Wähler verstehen das bislang überhaupt nicht. In der Wählergunst kommt die SPD seit der Bundestagswahl nicht vom Fleck. In allen Umfragen klebt die Partei an der 25-Prozent-Marke und liegt damit weiterhin mehr als 10 Punkte hinter der Union. Auch der kleine Stimmenzugewinn bei der Europawahl im Mai war lediglich der niedrigen Wahlbeteiligung geschuldet. Mehrheitsfähig wird die SPD nicht, solange sie im 20-Prozent-Keller gefesselt ist.
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