Europäische Zentralbank: Mit den schärfsten Waffen drohen
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Neuer Bau, neue Methoden? In Frankfurt am Main bekommt die EZB einen Neubau. Anfang des Jahres begann die Bank, Staatsanleihen von Pleitestaaten aufzukaufen.

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Europäische Zentralbank: Mit den schärfsten Waffen drohen

Niemand weiß in der Krise noch, welche Maßnahme welche Folgen hat. Trotzdem müssen alle so tun, als wüssten sie es - auch der Chef der Europäischen Zentralbank. Was auf die Ankündigung nun folgen muss.

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Wo fängt man an, wenn man beurteilen will, ob die eingeschlagenen Wege zur Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise zum Ziel führen? Im Wust der Hilfs- und Rettungsmechanismen, Milliarden-Risiken und Expertenmeinungen hat niemand mehr den Überblick. Und die, die ihn vielleicht noch haben, sind nicht in der Lage, zu erklären, was sie da überblicken. In dieser verworrenen Situation wirkt ein Satz wie der von Mario Draghi wie eine Befreiung: Die EZB werde alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten, hatte der Chef der Europäischen Zentralbank gesagt und hinzugefügt: „Und glauben Sie mir – es wird ausreichen.“ Und tatsächlich, die Märkte glaubten Draghi. Die Renditen spanischer Anleihen sanken. Weil Draghis Satz unmittelbar Wirkung zeigte, zögerten auch Angela Merkel und François Hollande nicht lange: Auch sie wollen „alles“ für den Euro tun.

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