Israels Warnung: Nicht noch einmal
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Traute Zweisamkeit? US-Präsident Barack Obama und Israels Premier Benjamin Netanjahu.

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Israels Warnung: Nicht noch einmal

Verrückt geworden sind die Israelis nicht, meint Stephan-Andreas Casdorff. Benjamin Netanjahus Warnungen vor dem Iran hält er vielmehr für angebracht. Barack Obama solle gut zuhören - und sich seinen Friedensnobelpreis jetzt auch verdienen.

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Sind die Israelis verrückt geworden? Wollen sie es sich jetzt mit allen verderben, auch mit ihrem größten Freund? Da reist Premier Benjamin Netanjahu nach Washington, trifft dort Präsident Barack Obama - und warnt den in aller Öffentlichkeit davor, im Fall des Iran zu handeln wie die USA zu Zeiten des Holocaust: zögerlich. Vor Jahrzehnten bombardierten die US- Streitkräfte trotz aller Bitten von Juden die Bahngleise nicht, die nach Auschwitz und damit in die Vernichtungsmaschinerie führten. Netanjahu hat Obama außerdem eine Ausgabe des biblischen Esterbuches geschenkt; ein Text, der von der Rettung der Juden vor der Vernichtung erzählt, geschehen am Hof des Perserkönigs Xerxes I., um 519-465 vor Christus, an dessen Ende sich die Juden gegen ihre Feinde zur Wehr setzen und 75 000 von ihnen töten.

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