Anschaffung von Kampfdrohnen: Alles nur ein Missverständnis?
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Ferngesteuert: Drohnen wie diese vom Typ Predator werden von den USA genutzt. Auch deutsche Militärs setzen bei der Aufklärung auf die Flieger.

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Anschaffung von Kampfdrohnen: Alles nur ein Missverständnis?

Die Industrie hält Drohnen für überfällig, die Politik dagegen will Zeit – es ist die Geschichte eines Missverständnisses. Und eine Lösung drängt sich nicht gerade auf.

Von Robert Birnbaum

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Gerwert verstand die Welt nicht mehr. Bernhard Gerwert ist Chef der Militärsparte von Airbus, also Kummer mit der Politik gewohnt. Aber so eine Klatsche wie von der Neuen im Bendlerblock hatte der Manager noch nie erlebt. Montagfrüh hatte Ursula von der Leyen die Presse bestellt. Vor rasch aufgebauten Kameras schoss die Verteidigungsministerin los: „Es hat ja heute Presseberichte gegeben über ein angebliches Gespräch am letzten Donnerstag, wo mir die Industrie angeblich ein Angebot über die Entwicklung einer Aufklärungsdrohne gemacht hat.“ Das Gespräch habe so nicht stattgefunden, am Donnerstag schon gar nicht, und mal ganz grundsätzlich: Es gebe keinen Entscheidungsdruck.

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