Die Wahl in Nigeria: Armes, reiches Land
zum Hauptinhalt
Die südnigerianische Hafenstadt Port Hartcourt liegt im Zentrum der Ölförderregion im Süden des Landes. Der gesunkene Ölpreis trifft das Land hart.

© Tife Owolabi/dpa

Tagesspiegel Plus

Die Wahl in Nigeria: Armes, reiches Land

Der westafrikanische Staat verfügt über riesige Ölvorkommen, doch die Wirtschaft liegt am Boden. Der gesunkene Ölpreis setzt den Staatshaushalt gewaltig unter Druck.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

An Selbstvertrauen und großen Visionen hat es in Nigeria noch nie gemangelt. Vor zwölf Jahren plante seine damalige Regierung sogar ein Raumfahrtprogramm, das Afrikas bevölkerungsreichsten Staat mit Macht aus seiner jahrzehntelangen Stagnation in die Moderne katapultieren sollte. Genau so unerfüllt blieb bis heute der lang gehegte Wunsch, schon bald zu den zehn führenden Volkswirtschaften der Welt zu zählen. Tatsächlich spielt Nigeria mit seinen 180 Millionen Einwohnern bis heute stattdessen in der Abstiegszone – die Zahl seiner unter oder an der Armutsgrenze lebenden Bürger liegt inzwischen bei 120 Millionen und nimmt Jahr für Jahr weiter zu.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })