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Bischof Markus Dröge: „Armut wird ein großes Problem“
Bischof Dröge fordert mehr Ehrlichkeit in der Armuts-Debatte und warnte vor den Folgen der veränderten Arbeitswelt. Bundespräsident Joachim Gauck blickt optimistischer in die Zukunft.
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Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat davor gewarnt, das Armutsrisiko in Deutschland zu unterschätzen. „Wir beobachten ein stärkeres Auseinanderfallen von Arm und Reich, und das lässt sich auch belegen“, sagte der Bischof dem Tagesspiegel. Er sei der Armutskonferenz dankbar, die in ihrem kritischen Gegengewicht zum Armutsbericht der Bundesregierung darauf hinweise, dass sich die Armut verfestige. „Wir dürfen die Augen davor nicht verschließen. Im Hinblick auf die sich ändernde Bevölkerungspyramide und darauf, wie sich die Arbeitsverhältnisse junger Leute entwickeln, muss man sagen, dass Armut ein großes Problem werden wird. Wir müssen in der Gesellschaft so offen und ehrlich sein, das nicht zu verdrängen“, sagte Dröge.
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