SPD: Ausschluss Sarrazins: Hohes Risiko, geringer Nutzen
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Thilo Sarrazin stellt bei einer Pressekonferenz sein neues Buch vor.

© Kay Nietfeld/dpa

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SPD: Ausschluss Sarrazins: Hohes Risiko, geringer Nutzen

In der SPD gibt es Zweifel am Sarrazin-Ausschluss. Zwei Ordnungsverfahren hat der Berliner Ex-Finanzsenator bereits unbeschadet überstanden.

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„Das Risiko ist sehr hoch, der Gewinn nahezu Null.“ Das sagte der ehemalige Münchner SPD-Oberbürgermeister Christian Ude über das Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin. Am Montag hatte der SPD-Vorstand beschlossen, den Berliner Ex-Finanzsenator aus der Partei werfen zu lassen. Der habe der SPD „schweren Schaden“ zugefügt und vertrete in seinen Büchern Thesen, „die mit den Grundsätzen der SPD unvereinbar sind“, erklärte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Ude kann das grundsätzlich nachvollziehen. „Ich halte die Bücher für unerträglich“, sagte er am Dienstag dem Tagesspiegel. Dennoch sei es „nicht wirklich weise“ vom Vorstand, juristisch gegen den Ex-Senator vorzugehen. „Sollte das Verfahren gegen Sarrazin scheitern, wäre das für die SPD-Spitze ein kraftvolles Eigentor“, meint Ude.

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