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Terror der Islamisten in Nigeria: Boko Haram entführt hunderte Frauen und Kinder
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Nigeria hat Boko Haram erneut zugeschlagen. Die sunnitische Terrormiliz hat womöglich als Racheakt für jüngste Erfolge des Militärs wieder hunderte Frauen und Kinder entführt.
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Schlimmer hätte es für den nigerianischen Staatschef Goodluck Jonathan nicht kommen können: Nachdem der Präsident des westafrikanischen Ölstaates erst vor einigen Tagen reichlich großspurig einen schnellen Sieg gegen die Terrorsekte Boko Haram in Aussicht gestellt hatte, schlugen die radikalen Islamisten bereits zu Wochenbeginn in gewohnt brutaler Manier zurück: Wie Augenzeugen berichteten, sollen die Gotteskrieger am Dienstag ausgerechnet in dem Ort Damasak, aus dem sie erst kurz zuvor vertrieben worden waren, 500 junge Frauen und Kinder entführt haben. 50 von ihnen wurden angeblich sofort ermordet. Offenbar war die Stadt im Bundesstaat Borno nach ihrer Rückeroberung von den Befreiern nicht ausreichend gesichert worden – ein Indiz für die anhaltend prekäre Sicherheitslage im Norden Nigerias aber auch die Grenzen der internationalen Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz.
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