Ursula von der Leyen muss sich festlegen: Braucht die Bundeswehr bewaffnungsfähige Kampfdrohnen?
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Ursula von der Leyen

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Ursula von der Leyen muss sich festlegen: Braucht die Bundeswehr bewaffnungsfähige Kampfdrohnen?

Seit Jahren wird über die Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr diskutiert. Die Meinungen gehen weit auseinander. Die jetzt anstehende Entscheidung könnte für Ärger in der Koalition sorgen. Ein Pro & Contra.

Von Robert Birnbaum

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Als die frisch ernannte Verteidigungsministerin den ersten Blitzbesuch bei der Truppe im Einsatz absolvierte, ging Ursula von der Leyen bestimmten Fotos aus dem Weg. Am schweren Maschinengewehr in der Ladeklappe einer Transportmaschine huschte Leyen in Masar-i-Sharif blitzschnell vorbei, und um die Drohne machte sie sogar einen großen Bogen. Dabei war der Motorsegler vom Typ Heron-1 mit seinen Kameras und Funksensoren das harmloseste Gerät in der ganzen Flugzeughalle.
Diese Woche muss sich Leyen festlegen, ob die Bundeswehr in die nächste Drohnen-Generation einsteigt – vom unbemannten Aufklärer hin zur bewaffnungsfähigen Kampfdrohne. Die Union ist dafür, die SPD zögert. Deshalb haben sich die Koalitionäre verständigt, dass der Verteidigungsausschuss am Montag erst einmal Experten hört. Doch die öffentliche Sitzung zeigt einmal mehr, dass Befürworter und Gegner bewaffneter Drohnen auf zwei völlig unterschiedlichen Ebenen diskutieren – die einen reden von der Gegenwart, die andern warnen vor der Zukunft.

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