Die Corona-Krise als Chance für Gotteshäuser: Das Digitale ist auch ein Missionsraum
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Messe online. Ein Pfarrer überträgt die Ostermesse ins Internet.

© Robert Michael/dpa

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Die Corona-Krise als Chance für Gotteshäuser: Das Digitale ist auch ein Missionsraum

Gotteshäuser bleiben geschlossen. Aber Gott ist überall. Das ist eine Chance für Christen, Juden, Muslime. Und für den Glauben in Zeiten der Digitalisierung. Ein Kommentar.

Stephan-Andreas Casdorff
Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

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Ach ja, man möchte klagen, oder? Wehklagen sogar. Da sind also die Kirchen, die Synagogen, Moscheen, die Gotteshäuser, immer noch nicht für die große, gemeinschaftliche Andacht geöffnet. Oder jedenfalls noch nicht so ganz. Ein Spalt ist offen, nennen wir die Sonderregelungen für traurige und feierlich-fröhliche Anlässe einmal so. Wenn es nicht so viele Menschen werden, die zusammenkommen, dann dürfen sie das, zu Trauerfeiern und zu Taufen, zu Hochzeiten. Man mag es kaum glauben: In diesen Zeiten, gerade in diesen, sind die Kirchen kein Zufluchtsort.

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