Nach dem Rücktritt von Joseph Blatter: Das Diktat der Stunde
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Joseph "Sepp" Blatter, Fifa-Präsident, am 2. Juni 2015 nach seiner Rücktrittsankündigung.

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Nach dem Rücktritt von Joseph Blatter: Das Diktat der Stunde

Die US-Ermittlungen werden Joseph Blatter den Rückweg verstellen. Er hätte ja sonst noch auf Zeit spielen können, der große Machiavellist. Das wird jetzt nicht mehr gehen. Ein Kommentar.

Stephan-Andreas Casdorff
Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

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Eines darf jetzt nicht passieren, jetzt, nachdem Joseph „Sepp“ Blatter bald Fußballgeschichte ist: dass, frei nach Heinrich Heine, der kleine Despot lächelnd scheidet, weil er weiß, dass die Willkür nur die Hände wechselt. Und ein leises Lächeln hat den scheidenden Fifa-Präsidenten die ganze Zeit begleitet, bis in die vorletzten Stunden seiner Herrschaft. Vorletzte Stunden, weil nun die letzten anbrechen sollen und sich der Weltfußball aus seiner, pathetisch gesprochen, Knechtschaft befreien kann.

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