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NSA-Ausspähaffäre: Datenströme aus anderer Richtung
Der BND hat 500 Millionen Daten über Ausländer an die US-Partner geliefert. Das stellt Enthüllungen von Edward Snowden in ein anderes Licht. Muss die NSA-Affäre neu bewertet werden?
- Robert Birnbaum
- Christian Tretbar
- Antje Sirleschtov
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Seit der flüchtige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden sich zu Wort gemeldet hat, steht ein ungeheuerlicher Verdacht im Raum: Hat der US-Geheimdienst NSA die Bürger seines engen Verbündeten Deutschland ausgespäht, heimlich, in großen Massen und auf deutschem Hoheitsgebiet? Seit gut zwei Monaten beherrscht der Verdacht die Nachrichtensendungen und Internet-Foren, prägt den Wahlkampf und bringt die Regierung in Erklärungszwang. Doch seit ein paar Tagen geht ein anderer Verdacht in der Berliner Politik-Szene um. Noch spricht ihn keiner laut aus, noch fehlen Belege, auf seine Weise ungeheuerlich wäre auch er Wenn nämlich die Massenüberwachung der Deutschen im eigenen Land womöglich so gar nicht stattgefunden hätte.
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