
© Mark Wilson/AFP
Jeb Bush im Porträt: Der Mann, der Barack Obama ablösen soll
Effizient und ehrgeizig – aber noch spröder als Hillary Clinton: Jeb Bush ist kein geborener Anführer. Und doch ist der kleine Bruder von George W. Bush der Mann, von dem die amerikanischen Republikaner glauben, er könne Barack Obama als Präsident nachfolgen.
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Es wäre der perfekte Moment gewesen. Auf der Bühne des Wardman-Marriott Hotels in Washington, die Tische im Ballsaal besetzt mit treuen Anhängern. An diesem Morgen hätte Jeb Bush verkünden können, dass er Barack Obama bei der Wahl im November 2016 ins Weiße Haus folgen will. Das Land wartet auf ein Signal. Nur Tage zuvor hatten die Republikaner den US-Senat übernommen. Hier und heute hätte er versprechen können, die Taten des Demokraten rückgängig zu machen und eine zweite Clinton-Administratur mit aller Kraft zu verhindern. Stattdessen redet der ehemalige Gouverneur von Florida auf dem Podium über Mathematiktests. Dabei verlagerte der große Mann ständig sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen. Es wirkt, als wackelte er. Als sei er nicht wirklich entschlossen.
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