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Betreuungsgeld: Die Daheimkinder
In Skandinavien gibt es das Betreuungsgeld schon – besonders Frauen mit wenig Bildung und mit Migrationshintergrund nutzen es.
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Berlin - Die skandinavischen Länder sind bekannt für ihre Familienpolitik, die davon ausgeht, dass Mutter und Vater arbeiten und sich beide um die Kinderbetreuung kümmern. Dafür gibt es bezahlten Erziehungsurlaub mit obligatorischen Vätermonaten sowie breiten Zugang zu qualitativ guten Kindergartenplätzen. Doch parallel dazu haben Finnland, Norwegen und Schweden auch schon seit Jahren das Instrument des Betreuungsgeldes, das bezahlt wird, wenn Eltern ihre Kinder unter drei Jahren nicht in staatlich finanzierten Krippen oder Kindergärten betreuen lassen. In einer Vergleichsstudie kommt die Soziologie-Professorin Anne Lise Ellingsaeter von der Universität Oslo zu dem Schluss, dass das Betreuungsgeld vor allem von Frauen und überproportional von Frauen mit niedrigem Bildungsniveau und mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen wird.
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