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Besuch in Afghanistan: Die Leyentruppe
Es ist noch sehr fremd, dieses neue Milieu. Früher hat Ursula von der Leyen Kitas besucht, bei ihrer Visite in Afghanistan salutieren Uniformierte zwischen Radpanzern. Die Bundeswehr bereitet der neuen Verteidigungsministerin einen warmen Empfang, fühlt sich von ihr sogar gestärkt. Die Probleme lauern woanders.
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Die Truppe wirkt ein bisschen angespannt. Wer lässt sich schon gerne beim Kaffeetrinken von der Weltöffentlichkeit belagern? An einer langen Tischreihe sitzen sie in der Kantine des Feldlagers in Masar-i-Sharif, es ist früher Morgen, mitten zwischen den Soldaten hat eine kleine Frau mit einer sehr markanten blonden Frisur Platz genommen, und rundherum schwärmt ein halbes Hundert Journalisten mit Kameras und Notizblöcken. „Dort werden wir jetzt aufnehmen, wie die Ministerin frühstückt“, hat der Presseoffizier das Ereignis angekündigt. Ursula von der Leyen lächelt breit in die Runde. Ihre Sitznachbarn in Tarnfleckuniform sind praktischerweise von der Sanität. Frau Dr. med. hat also gleich was zu bereden mit den Kollegen, über die Anästhesie zum Beispiel.
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