Afrikanische Präsidenten: Die Macht im Griff
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Am Mittwoch sind wieder Hunderte Demonstranten in Burundi gegen eine dritte Amtszeit für ihren Präsidenten Pierre Nkurunziza auf die Straße gegangen. Der will die Wahlen nun erst einmal verschieben.

© Goran Tomasevic/Reuters

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Afrikanische Präsidenten: Die Macht im Griff

Die afrikanischen Wähler sind nicht mehr bereit, eine ewige Regierungszeit ihrer Präsidenten hinzunehmen. In vielen Verfassungen gibt es deshalb eine Beschränkung auf zwei Amtszeiten - und viele Präsidenten, die das im Nachhinein wieder ändern wollen.

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Nirgendwo trennen sich Präsidenten schwerer von der Macht als in Afrika. Pierre Nkurunziza, Staatschef im zentralafrikanischen Ministaat Burundi, ist nur das jüngste Beispiel in einer langen Reihe afrikanischer Staatschefs, die ihr Land lieber in einen Bürgerkrieg stürzen, als nach dem Ende ihrer von der Verfassung begrenzten Amtszeit freiwillig abzutreten. Die Liste reicht von Yoweri Museveni in Uganda, dem es relativ leicht gelang, dem Parlament eine Verfassungsänderung abzuverlangen, die keine Amtszeitbegrenzung mehr vorsieht. Auch Langzeitpräsident Paul Biya in Kamerun regiert seit 33 Jahren, und dann ist da noch Simbabwes Diktator Robert Mugabe (91), der sich seit 35 Jahren mit allen Mitteln an die Macht krallt.

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