Schwarz gegen Rot nach Schwarz-Rot: Die Operation "Harter Hund" in der Union
zum Hauptinhalt
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist durch ihre Flüchtlingspolitik angreifbar geworden.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Schwarz gegen Rot nach Schwarz-Rot: Die Operation "Harter Hund" in der Union

In der Union wird um die Rückeroberung einer Kompetenz gewetteifert, die sie lange unangefochten für sich beanspruchen konnte. Das allein wird für Wahlsiege nicht reichen.

Von Robert Birnbaum

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Wahlkampfslogans zählen vor Beginn des Wahlkampfs zu den gut gehüteten Geheimnissen in den Parteizentralen. Bei der Union indessen zeichnet sich schon heute eine Standardformel ab, die man bis September noch sehr häufig hören wird: Es gehe jetzt und künftig um eine Politik mit "Maß und Mitte". Das Begriffspaar findet sich in der "Saarländischen Erklärung", die der CDU-Bundesvorstand am Wochenende bei seiner Klausur an der Saar verabschieden wird; selbst von CSU-Chef Horst Seehofer war es schon zu hören. Die Kanzlerin Angela Merkel als ruhender Pol in unruhigen Zeiten – wenn sie sich im Konrad-Adenauer-Haus einen Ideal-Wahlkampf backen könnten, wäre das die zentrale Botschaft.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })