Politik: Die PKK meldet sich zurück
Ein Anschlag in Istanbul könnte der Auftakt für eine neue Gewaltwelle sein / Öcalan von Ankara enttäuscht
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In der Türkei hat ein Sommer der Gewalt begonnen, der nach Befürchtung von Beobachtern die schlimmsten Kriegsjahre des Kurdenkonflikts in den Schatten stellen könnte. Die PKK brüstet sich damit, alleine in den letzten Tagen Dutzende türkische Soldaten getötet zu haben, und kündigte an, das sei nur das Vorspiel gewesen. Der türkische Generalstab versetzte die Truppen in Bereitschaft, das Innenministerium wies die Sicherheitskräfte an, sich zu wappnen. Die Türkei gehe einer neuen Phase der Gewalt entgegen, die alles Vorangegangene verblassen lassen werde, kommentierte die nicht zur Panik neigende Wirtschaftszeitung „Referans“.
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