Zerrüttetes Verhältnis: Die Türkei braucht den Flüchtlingsdeal mit der EU
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Selbst auf Schals war Erdogans Gesicht bei der großen Demonstration am Sonntag in Köln zu sehen.

© Paul Zinken/dpa

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Zerrüttetes Verhältnis: Die Türkei braucht den Flüchtlingsdeal mit der EU

Wenn Recep Tayyip Erdogan nun tatsächlich den Flüchtlingsdeal mit der EU aufkündigt, weil Brüssel den visafreien Reiseverkehr für Türken verweigert, handelt er gegen die eigenen Interessen. Ein Kommentar.

Thomas Seibert
Ein Kommentar von Thomas Seibert

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Wieder einmal droht die Türkei damit, das Tor zu öffnen und hunderttausende Flüchtlinge nach Europa zu schicken. Die Warnung, das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufzukündigen, falls Brüssel den Türken nicht bis Oktober volle Reisefreiheit gewährt, sorgt in Europa für neue Verunsicherung. Steht eine neue Flüchtlingswelle wie im vergangenen Jahr bevor? Oder ist das alles nur ein Bluff von Präsident Erdogan? Die Antwort liegt im mittlerweile stark zerrütteten türkisch-europäischen Verhältnis.

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