Debatte über Armutsmigration: Die unbedrohliche Drohkulisse
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Im Streit um Armutszuwanderung und Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen haben die Grünen der CSU "plumpe populistische Stimmungsmache" vorgeworfen.

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Debatte über Armutsmigration: Die unbedrohliche Drohkulisse

Es ist eine Drohkulisse, die deutsche und britische Politiker von einer Westeuropa überschwappenden Immigrationswelle aus den ärmsten Ländern der EU zeichneten. Doch die Einwanderungswelle von armen Rumänen und Bulgaren blieb bisher aus. Ist die Debatte gerechtfertigt?

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Das Verkehrsaufkommen am Busbahnhof der bulgarischen Hauptstadt Sofia war zum Jahresbeginn nicht größer als sonst. Auch am Flughafen herrschte keinesfalls mehr Betrieb. Der befürchtete Aufbruch der Armutsemigranten nach dem Wegfall der letzten Arbeitsschranken für Rumänen und Bulgaren blieb erst einmal aus. Es waren vor allem zurückkehrende Auslandsstudenten und schon länger fern der Heimat arbeitende Bulgaren, die in ansonsten halbleere Busse und Flugzeuge stiegen, um nach Deutschland oder in die britische Metropole London zu reisen.

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