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Nach Kinderporno-Affäre: Edathy meldet sich aus Afrika
Der Ex-Politiker spricht über Geldsorgen und Suizid. Unerwähnt bleibt, weshalb er vor Gericht stand.
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Der frühere SPD-Politiker Sebastian Edathy hat nach seinem Sturz über die Kinderporno-Affäre vor zwei Jahren nur via Facebook von sich hören lassen. Nun sucht er ein größeres Publikum. Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ durften ihn in seinem nordafrikanischen Exil besuchen. Sie berichten von den Lebens- und Finanznöten Edathys sowie von seiner bevorstehenden Verpartnerung mit einem örtlichen Hotelmanager. Zu schaffen macht dem früheren Innenexperten seiner Fraktion auch der Spott im Netz, den er offenbar aufmerksam verfolgt, um „im Bilde zu sein“, wie er sagt. Manchmal stellt er dann einen Strafantrag.
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