Good Governance in Afrika: Endlich wieder ein Preisträger
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Ein farbloser Apparatschik: Namibias Staatschef Pohamba.

© Stephane de Sakutin/AFP

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Good Governance in Afrika: Endlich wieder ein Preisträger

Achtmal hätte der Mo-Ibrahim-Preis für gute Regierungsführung schon vergeben werden sollen. Nur drei Mal fanden sich Preisträger. Nun erhält Namibias Staatschef die Auszeichnung - und damit fünf Millionen Dollar.

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Vernichtender kann das Urteil über Afrikas politisches Führungspersonal eigentlich kaum ausfallen: Achtmal hätte der prestigeträchtige Mo-Ibrahim- Preis für gute Regierungsführung in Afrika seit seiner ersten Vergabe 2007 an einen verdienten Präsidenten aus dem Kontinent verliehen werden sollen. Doch nur dreimal fanden sich bisher Kandidaten, die in ihrer Amtszeit die nicht eben hohen Mindeststandards für den Preis erfüllt hätten. Groß war deshalb die Erleichterung, als nach zwei Jahren ohne Gewinner mit dem (noch amtierenden) namibischen Staatschef Hifikepunye Pohamba nun endlich ein neuer Preisträger gefunden wurde. Der außerhalb seines Landes kaum bekannte Pohamba wird nun über einen Zeitraum von zehn Jahren fünf Millionen US-Dollar erhalten und anschließend bis an sein Lebensende jährlich weitere 200 000 Dollar.

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