Finnland und Schweden in Ankara: Erdogan riskiert im Nato-Poker einiges – wenn nicht alles
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Recep Tayyip Erdogan.

© Uncredited/Turkish Presidency/AP/dpa

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Finnland und Schweden in Ankara: Erdogan riskiert im Nato-Poker einiges – wenn nicht alles

Der türkische Präsident trägt den Streit mit dem Westen öffentlich aus, um im Inland zu punkten. Das Thema PKK ist dabei nur vorgeschoben. Ein Kommentar.

Susanne Güsten
Ein Kommentar von Susanne Güsten

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Der türkische Präsident Erdogan genießt die internationale Aufmerksamkeit wegen seiner Veto-Drohung gegen den Nato-Beitritt von Finnland und Schweden. Mit seiner Kritik an den Nordeuropäern und anderen westlichen Staaten zwingt er seine Bündnispartner zum Nachdenken über türkische Sicherheitsinteressen im Konflikt mit der PKK – und vielleicht auch zu Zugeständnissen an Ankara. Das wäre ein Erfolg, den Erdogan in Wählerstimmen ummünzen könnte.

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