Ermittlungen wegen dienstlicher E-Mails?: Es geht um Hillary Clintons Vertrauenswürdigkeit
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US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton bei einem Auftritt in Glen, New Hampshire

© AFP/Darren McCollester/Getty Images

Tagesspiegel Plus

Ermittlungen wegen dienstlicher E-Mails?: Es geht um Hillary Clintons Vertrauenswürdigkeit

Prüfer des US-Außenministeriums fordern Ermittlungen gegen Hillary Clinton - wegen der Dienst-E-Mails auf ihrem Privataccount. Das ist gefährlich für sie: Schon jetzt hat sie bei den Wählern Probleme in Sachen Ehrlichkeit. Ein Kommentar.

Christian Tretbar
Ein Kommentar von Christian Tretbar

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Selbstverständlich sind die Fälle vollkommen unterschiedlich gelagert. Als 1998 der damalige US-Präsident Bill Clinton mit Justiz und Öffentlichkeit zu kämpfen hatte, ging es um befleckte Kleider, eine Praktikantin, Lügen, Tonbandmitschnitte und um die mit Anwälten im Weißen Haus intensiv diskutierte Frage, ob Oralsex mit wirklichem Sex gleichzusetzen sei. Von solchen moralischen Abgründen ist Hillary Clintons Umgang mit ihren dienstlichen E-Mails weit entfernt. Und sie ist nicht die amtierende US-Präsidentin.

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