Hass im Netz: Facebook soll handeln
In Facebook-Kommentaren erscheinen immer mehr Hasstiraden gegen Flüchtlinge und Politiker. Dagegen will der Justizminister vorgehen. Hat das Anliegen eine Chance? Fragen und Antworten.
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An einer Stelle bricht Katrin Göring-Eckardt den Satz lieber ab. Zu heftig ist das, was ihr ein Facebook-Nutzer geschrieben hat: „Sag mal, fette, dämliche Ratte, fehlt dir eigentlich…“, beginnt der Satz. Auch Kommentare wie „Amischlampe“, „Dumm wie die Sau, die Alte“, oder: „Ich schlage keine Frauen, aber bei dir würde ich eine Ausnahme machen“ und „Ihr gehört alle am nächsten Baum aufgehängt“ hat die Fraktionschefin der Grünen erhalten. Und damit reicht es ihr jetzt. In einem Video, das sie am Freitag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat, fordert sie das soziale Netzwerk auf, gegen fremdenfeindliche Einträge vorzugehen: „Sorgt endlich dafür, dass solcher Hass, dass solcher Dreck nicht mehr auf den Seiten von Facebook steht.“ Den Schreibern der Hass-Postings macht sie klar, dass sie sich davon nicht einschüchtern lässt: „Euer Dreck spornt mich an.“
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