Nach dem Senatsbericht zu CIA-Folter: Kampf um die Deutung
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Debatte um Folter. Häftlinge im Camp X-Ray auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba. Das Foto wurde 2002 von der US-Armee herausgegeben.

© picture alliance / dpa

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Nach dem Senatsbericht zu CIA-Folter: Kampf um die Deutung

Der Bericht des US-Senats zu CIA-Folterungen spaltet die Vereinigten Staaten. Verantwortliche von damals wie der damalige Vizepräsident Dick Cheney spielen ihn herunter. Andere fordern dagegen weitreichende Konsequenzen.

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Waterboarding, Schlafentzug, leichte Schläge ins Gesicht, „rektale Flüssigkeitszufuhr“, vorgetäuschte Exekution, tagelang in einem geschlossenen Sarg stecken, tagelang mit nach oben gestreckten Armen an der Wand stehen, Kälteschockduschen, Nervenqual mit Insekten – und es gab keine Folter? Die US-Geheimdienstgemeinde wappnet sich zum Gegenschlag gegen die Enthüllungen des CIA-Folterberichts. Und die Mentorin der Senats-Enthüllungen, die demokratische Senatorin Dianne Feinstein, keilt mit ungewohnter Dynamik zurück. Die Vereinigten Staaten fechten einen Kulturkampf.

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