Politik: Malis Islamisten im Visier
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Politik: Malis Islamisten im Visier

UN planen Militäreinsatz im Norden des Landes.

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Kapstadt - Seit sechs Monaten befindet sich der Norden des westafrikanischen Wüstenstaates Mali fest in der Hand von Islamisten und ist darüber zu einem der politisch gefährlichsten Gebiete der Welt geworden. Anders als in Afghanistan oder Jemen können sich die Terroristen des nordafrikanischen Ablegers von Al Qaida hier wegen der porösen Grenzen aber auch der nur schwach ausgebildeten staatlichen Strukturen fast völlig frei bewegen. Ihr Territorium reicht von Mauretanien im Nordwesten quer durch den Sahel bis in die nördlichen Bundesstaaten von Nigeria. Vor allem im dünn besiedelten Norden von Mali können die Terroristen unbehelligt Rekruten ausbilden, mit Waffen und Rauschgift handeln aber auch neue Terrorangriffe planen.

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