IS-Terror in Ägypten: Mit Sprengstoff gegen den Westen
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Die Fassade des Konsulats wurde verwüstet, ein Straßenhändler starb durch die Explosion.

© Alaa Qamhawy/dpa

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IS-Terror in Ägypten: Mit Sprengstoff gegen den Westen

Nach dem Bombenanschlag des "Islamischen Staats" auf das italienische Konsulat in Kairo wächst die Sorge vor Angriffen auf Ausländer und Diplomaten.

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Kilometerweit war die gewaltige Explosion im Stadtzentrum von Kairo zu hören. Ein 26-jähriger Straßenhändler verlor sein Leben und zehn Menschen wurden verletzt, als am Samstag neben dem italienischen Konsulat eine Bombe mit enormer Sprengkraft hochging. Die Wucht der Detonation zerstörte die Fassade des historischen Ensembles und beschädigte mehr als 50 Gebäude im Umkreis, darunter auch die Kirche der deutschen evangelischen Gemeinde. Selbst im entfernten Ägyptischen Museum am Tahrirplatz gingen Scheiben zu Bruch. Wenige Stunden später bekannte sich der "Islamische Staat" per Internet zu der Tat. Es war der erste Angriff der Terrormiliz auf eine westliche Einrichtung in der ägyptischen Hauptstadt.

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