Energiewende: Paradox der Preispolitik
zum Hauptinhalt
Mann vor Warmwalze eines Stahlwerks

© dpa

Tagesspiegel Plus

Energiewende: Paradox beim Strompreis

Wenn der Preis für Strom an der Börse sinkt, steigt die EEG-Umlage, aus der auch der Betrieb von Windrädern oder Solaranlagen finanziert wird. Und mit der EEG-Umlage steigt der Preis. Erwartet werden 6,2 bis 6,5 Cent statt der aktuellen 5,3 Cent pro Kilowattstunde Strom.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

In einem sind sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) einig: Beide kündigten eine rasche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach der Bundestagswahl an. Der Grund liegt auf der Hand: Auch im kommenden Jahr wird die EEG-Umlage, aus der auch der Betrieb von Windrädern oder Solaranlagen bezahlt wird, erneut steigen. Zwischen 6,2 und 6,5 Cent statt der in diesem Jahr gezahlten 5,3 Cent pro Kilowattstunde Strom halten die Experten für realistisch. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass der Börsenstrompreis in diesem Jahr konstant unter den Annahmen geblieben ist, auf deren Basis die Betreiber der Stromnetze die Umlage für das Jahr 2013 errechnet haben.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })