„Postengeschacher zwischen Männern“: SPD-Frauen fordern nach Bas-Rücktritt Frau als Arbeitsministerin
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Carmen Wegge, Co-Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD FRAUEN spricht im Februar 2026 im Bundestag

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

„Postengeschacher zwischen Männern“: SPD-Frauen fordern nach Bas-Rücktritt Frau als Arbeitsministerin

Die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen haben sich nach dem Rücktritt von Bärbel Bas für eine Arbeitsministerin ausgesprochen.

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Die Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) pochen nach dem Rücktritt von Bärbel Bas auf eine Frau an der Spitze des Bundesarbeitsministeriums. „Wir erwarten, dass die Nachbesetzung des Ministeriums mit einer Frau erfolgt. Es gibt kompetente Frauen, die sowohl in die aktuellen Gesetzgebungsverfahren eingearbeitet sind als auch Erfahrungen auf Bundesebene haben“, sagten Ulrike Häfner und Carmen Wegge in einer gemeinsamen Erklärung.

„Es gibt Frauen, die problemlos das Ministerium übernehmen können. Postengeschacher zwischen Männern stellen wir uns entschieden entgegen“, fügten beide hinzu. Sie stellten sich damit gegen die Entscheidung der Parteispitze, dass der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer Nachfolger von Bas werden soll.

Bas dankten Häfner und Wegge für ihre „hervorragende Arbeit“. „Wir konnten uns immer darauf verlassen, dass sie stabil an unserer Seite für die gleichstellungspolitischen Themen unserer Zeit wie Parität gekämpft hat.“

Die Partei hatte entschieden, dass es gleich viele Männer und Frauen im Kabinett geben solle. Bisher waren es vier Frauen und drei Männer. Die SPD muss auch die Frage klären, ob es an der Parteispitze bei einer Doppelbesetzung bleiben soll. Allerdings erhielt die Ernennung von Schweitzer auch Unterstützung von SPD-Frauen, etwa von der stellvertretenden rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Doris Ahnen, die Schweitzer als „genau den Richtigen“ bezeichnete. (Reuters, Tsp)

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