Flüchtlingspolitik: Skandinavien hilft und streitet
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In Stockholm demonstrieren Menschen für die Aufnahme von Flüchtlingen.

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Flüchtlingspolitik: Skandinavien hilft und streitet

In den Skandinavischen Ländern helfen Teile der Bevölkerung, aber die Regierungen streiten über Flüchtlinge. Vor allem Rechtspopulisten geben dabei den Ton an.

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Auch Skandinavien erlebt derzeit eine Woge der Hilfsbereitschaft gegenüber Asylsuchenden. Im Bemühen um die von der EU-Kommission vorgeschlagenen verbindlichen Quoten für die Flüchtlingsaufnahme können Deutschland, Österreich und Schweden aus dem Norden gleichwohl wenig Beistand erwarten. So hat Dänemark in den vergangenen Tagen zwar die Bereitschaft signalisiert, solidarisch an einer Bewältigung der Krise mitzuwirken. Verbindliche Quoten lehnt man aber nachdrücklich ab. Die rechtsliberale Integrationsministerin Inger Støjberg verwies gegenüber dem Fernsehsender TV2 auf die dänischen Ausnahmeregelungen zum Maastricht-Vertrag, die auch die Asylpolitik umfassen. Zudem habe man den Wählern versprochen, den Zustrom von Asylbewerbern zu begrenzen.

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