Millionenspende: Finanzministerium nimmt Großspender nicht ernst
Unternehmer Niedner will Millionen für Garnisonkirche und Orangerie-Garten stiften – das Land aber lehnt das Vergleichsangebot noch ab.
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Potsdam - Brandenburgs Finanzministerium bremst die angekündigten Großspenden des Unternehmers Peter Niedner für die Garnisonkirche und den Garten der Orangerie aus. Nach dem Vergleichsangebot, mit dem der 78-Jährige einen seit 18 Jahren dauernden Rechtsstreit um die Pleite seiner Lausitzer Firma nach einem falschen Steuerbescheid beenden will, geht das Ministerium auf Konfrontationskurs. In einer Mitteilung hieß es am gestrigen Mittwoch, Niedners Schreiben sei „kein ernst zu nehmendes Vergleichsangebot“. Niedner hatte darin vorgeschlagen, dass das Land 20 Millionen Euro Schadensersatz zahlen soll, je fünf Millionen Euro würde Niedner für den Wiederaufbau der Garnisonkirche und die Gartenanlage der Orangerie von Sanssouci stiften. Den Rest würde er in Landeswald und Büros seiner Firmen am Flughafen BER investieren. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die Stiftung Garnisonkirche, aber auch die CDU und Grüne im Landtag hatten den Vorschlag begrüßt. Die Linke lehnte diesen ab, die SPD blieb skeptisch.
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