Machtkampf in der Corona-Affäre: Klinikum-Aufsichtsrat bricht Sitzung ab
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Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) mit Mundschutz bei einem öffentlichen Termin am 17. April.

© Tobias Schwarz / AFP

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Machtkampf in der Corona-Affäre: Klinikum-Aufsichtsrat bricht Sitzung ab

Nach dem Corona-Ausbruch ist die Klinikum-Geschäftsführung unter Druck geraten. Und auch Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Die Lage wird unübersichtlich, selbst für die Entscheider.

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Potsdam - In der Potsdamer Corona-Affäre um das kommunale Klinikum "Ernst von Bergmann" kommt es zu einem Machtkampf zwischen Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und der Geschäftsführung des Klinikums sowie den politischen Gegnern Schuberts. Eine Sondersitzung des Aufsichtsrats ist am Freitagabend nach mehreren Stunden nach PNN-Informationen ohne Ergebnis abgebrochen worden. Sie soll erst am Dienstag fortgesetzt werden. Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass der Aufsichtsrat eine Empfehlung zu personellen Konsequenzen abgibt und der Oberbürgermeister als alleiniger Gesellschafter zeitnah eine Entscheidung trifft. Am morgigen Samstag kommt der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung wegen des Klinikums und der vielen toten Patienten zu einer Sondersitzung zusammen.  

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