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Potsdamer Tanztage in der Coronapandemie: Aus der Schockstarre tanzen
Am Dienstag hätten die Tanztage ihre 30. Jubiläumsausgabe eröffnen sollen. Was die Macher stattdessen planen, worunter freie Künstler in der Coronakrise leiden - und was sie von der Politik fordern.
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Potsdam - Eigentlich hätten sich ab Dienstag in Potsdam die beiden Koreas vereinen sollen. Zumindest auf der Bühne. Die südkoreanische Choreografin Eun-Me Ahn sollte mit ihrer Produktion "North Korea Dance" die 30. Ausgabe der Potsdamer Tanztage eröffnen. Darin nähert sie sich tänzerisch dem fremden Nachbarland an, ertanzt sich gewissermaßen das trotz aller Nähe so Unbekannte. Ein kuratorischer Coup. Zumal das Jubiläum des Festivals in das Jahr fällt, in dem auch Deutschland seine wiedervereinigten Teile feiern wird.
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