Florian Henckel von Donnersmarck stellte "Werk ohne Autor" in Potsdam vor
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Stellte sich den Fragen des Publikums.  "Werk ohne Autor" Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck im Babelsberger Thalia-Kino. 

© Manfred Thomas

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Florian Henckel von Donnersmarck stellte "Werk ohne Autor" in Potsdam vor: Die nackte Kritik

Beim Filmgespräch im Thalia-Kino verteidigte Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck seinen Film "Werk ohne Autor" gegen die schlechten Filmkritiken und reagierte auch auf Gerhard Richters negative Äußerung zum Filmtrailer.  

Von Sarah Kugler

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Mit dem Verhältnis von Kritiker- und Publikumsmeinung ist das so eine Sache. Nicht selten liegen sie weit auseinander. Was der Kritiker liebt, stößt auf Ablehnung bei den Zuschauern – oder auch umgekehrt. Das aktuelle Werk von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“) ist so ein Umgekehrt. Sein Film „Werk ohne Autor“ wird in der deutschen Presse weitestgehend vernichtend besprochen, „Süßigkeiten für Geschichtsblinde“ titelt der Tagesspiegel, „Der Film spricht fließend Klischee“ hält die Frankfurter Allgemeine – durchaus treffend – fest. Doch das Publikum strömt trotzdem: Am Donnerstagabend, einen Tag nach offiziellem Kinostart, füllt der Film den großen Saal des Babelsberger Thalia-Kinos, die Vorstellung ist ausverkauft. 

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