Kultur: Papier ist alles
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Standbilder. Die Papier-Installation von Isabelle de Borchgrave symbolisiert das Lustspiel „Der Modeaffe“, das der junge König Friedrich II. im Jahr 1742 schrieb. Ein netter Kommentar zum höfischen Alltag.

© Andreas Klaer

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Kultur: Papier ist alles

Bei „Friederisiko“ wird das Stück „Der Modeaffe“ von fantasievollen Papier-Figurinen „gespielt“

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Friedrich könnte feine Seide sein, auch Samt, Brokat oder edelste Spitze, so wie man die Kostüme von Gemälden aus der Zeit des Barock oder Rokoko her kennt. Aber alles ist aus Papier: die Perücken, die Knöpfe und Schnallen, die Schuhe, Täschchen, der Schmuck oder der Spiegel. Geschaffen hat sie die belgische Künstlerin Isabelle de Borchgrave. Mit diesem sensiblen Material versteht sie es, verblüffend echte Kleider herzustellen. Das Papier, das sie selbst produziert oder von der Stange kauft, wird verziert, bemalt und drapiert, wodurch es durchaus als Stoff genutzt werden kann. In ihrem Atelier in Brüssel arbeitet sie mit einem jungen Designerteam immer wieder an verschiedenen Projekten. So schuf sie szenische Bilder, in denen die Familie der Medici, die Königin Marie Antoinette oder das Ballet russet zum Leben erweckt wurden.

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