Corona-Ausbruch im Potsdamer Klinikum: Staatsanwaltschaft prüft Chefs und Ärzte
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Das Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam.

© Christophe Gateau/dpa

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Corona-Ausbruch im Potsdamer Klinikum: Staatsanwaltschaft prüft Chefs und Ärzte

Stadtspitze führt Ordnungswidrigkeiten-Verfahren gegen Geschäftsführer und drei Ärzte wegen Verstößen bei Infektionsmeldungen. Die Ermittlungsbehörde soll prüfen, ob Straftaten vorliegen.

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Potsdam - Nach dem Corona-Ausbruch im kommunalen Potsdamer Klinikum „Ernst von Bergmann“ hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Dienstag die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das sagte er am Nachmittag in Potsdam. Die Ermittlungsbehörde soll prüfen, ob die zweiköpfige Geschäftsführung des Klinikums sowie drei Ärzte derart gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben könnten, dass sie Straftaten begangen hätten. Bereits am Montag hatte Schubert Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten gegen die drei Ärzte eröffnet, am Dienstag kamen Verfahren gegen die Geschäftsführung dazu. Sollte sich ein Verdacht auf Straftaten erhärten, würde die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen; ist dies nicht der Fall, gehen die Verfahren an die Stadtverwaltung zurück. Die Ärzte und die Geschäftsführung sind nach Angaben von Schubert weiter im Dienst. Das Klinikum teilte mit, Ärzte und Geschäftsführung würden "bestmöglich zur Aufklärung der Sachverhalte beitragen" und dennoch "ihr ganzes Engagement in den Dienst des Klinikums" stellen.

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