Verlegung der Fußball-WM 2022 in Katar: Die Industrie freut sich
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Dezember 2010: Fifa-Generalsekretär Valcke (M.) bei der WM-Vergabe mit dem Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa al Thani (r.), und dem Bewerbungschef Katars, Mohammed bin Hamad al Thani.

© dpa

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Verlegung der Fußball-WM 2022 in Katar: Die Industrie freut sich

In Katar entstehen Dutzende neue Stadien und Gebäude – für Firmen aus aller Welt ein außerordentlich lohnendes Geschäft. Wie reagieren sie auf die mögliche Verschiebung der WM vom Sommer in den Winter?

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Mit der Entscheidung, die Fußball-WM im Winter auszutragen, sinkt das Rest-Risiko, dass Katar das Turnier entzogen bekommen könnte, gen null. Das beruhigt auch Investoren. Als sich das kleine Emirat mit dem großen Geld im Dezember 2010 als Ausrichter durchgesetzt hatte, geschah dies auch zur Freude der deutschen Wirtschaft. Die versprach und verspricht sich Milliardenaufträge zum Aufbau der Infrastruktur. Bei den anderen WM-Mitbewerbern USA, Japan, Südkorea und Australien wären kaum lukrative Ausschreibungen zu erwarten gewesen, weil diese Länder technologisch gut aufgestellt sind, beziehungsweise selbst viele heimische Unternehmen für Planung und Bau von Stadien, Verkehrs-, Energie-, und Kommunikationsnetzen haben.

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